Eine Weinprobe ist nicht nur ein geeignetes Mittel, um verschiedene Weine zu probieren und zu kaufen oder zu präsentieren und verkaufen zu können, sondern auch eine schöne Gelegenheit des geselligen Beisammenseins.

So könnte man z. B. anlässlich der ersten warmen Sonnenstrahlen im Frühjahr, sozusagen zur Einweihung der Terrasse oder des Balkons, seine Freunde, Familie, Nachbarn oder Kollegen zu einer Weinprobe einladen. Dazu kann natürlich auch jeder noch seinen Lieblingswein mitbringen, damit die Auswahl an verschiedenen Weinsorten schön groß ist.

Als Gastgeber braucht man dann eigentlich nur noch für die passenden Häppchen zur Weinprobe zu sorgen. Am besten richtet man dazu auf der Terrasse oder dem Balkon ein kleines Büffet her, das mit den klassischen Häppchen wie Brot, Käse, Obst oder auch Süßem bestückt ist. Das Büffet sollte allerdings nicht im Vordergrund stehen, sondern der Wein, deshalb kann es ruhig direkt an der Balkonumrandung stehen. Oder man richtet das Häppchenbüffet drinnen im Wohnzimmer her, was allerdings meist ein ziemlich hohes Gedränge an der Terrassentür verursacht.

Auch wenn bei einer Weinprobe – selbst in höchsten Kreisen – eine relativ lockere Atmosphäre herrscht, sollte man dennoch nicht auf einen Gewissen Stil verzichten. Das beginnt schon bei der Wahl der Gläser und der Tischdecken bis hin zur Anordnung der Häppchen und der Präsentation der Weine. Der große Gartentisch kann mit einem schönen Tuch oder einer Schleife aus Plissee in ein elegantes Büffet verwandelt werden. Auch Gartenstühle und Stehtische erhalten mit der entsprechenden Deko leicht das gewünschte noble Erscheinungsbild.

Üblicherweise werden bei einer Weinprobe 5, höchstens jedoch 10 verschiedene Weine probiert. Und zwischendurch sollen die Häppchen für eine Geschmacksneutralisation des Gaumens sorgen. Theoretisch reichen also pro Person 10 Häppchen aus, doch sollte man für den späteren Abend immer noch etwas inpetto haben, denn Wein macht nicht nur selig, sondern oft auch hungrig.